Zertifikat des Fraunhofer Instituts für Bauphysik

 

Der Energieüberschuss in diesem sogenannten Effizienzhaus Plus wurde auf einer neuen Berechnungsgrundlage des Fraunhofer Instituts für Bauphysik ermittelt.

In die Berechnung fließt ein normierter Energieverbrauch für Beleuchtung und Haushaltsgeräte mit ein, die „innerhalb der Bilanzgrenzen“ errechnete Netzeinspeisung wird als Energieplus verrechnet. Grundlage dazu ist die Begleitforschung zum Berliner EffizienzhausPlus, das vor gut einem Jahr, im März 2012, bezugsfertig war.

Energiebedarf nach EnEV oder Energieüberschuss Effizienzhaus Plus – Was stimmt denn nun?

Im Energiebedarf nach EnEV wird nur ein kleiner Teil der tatsächlich produzierten Energie der PV-Anlage berücksichtigt. Selbst nach diesem Berechnungsmodell erreicht das Haus in Mittersendling einen Energieverbrauch, der bei einem Zwanzigstel des ursprünglichen Energieverbrauchs liegt: Vor der Sanierung lag der Primärenergiebedarf bei rund 500 Kilowattstunden pro Quadratmeter pro Jahr, jetzt liegt er nach der klassischen EnEv-Berechnung bei 25 Kilowattstunden.

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